Nach der Euphorie zum Start folgte bei vielen Spielern schnell die große Diablo-3-Ernüchterung. Schuld daran ist nicht zuletzt der Online-Zwang für Singleplayer-Partien. Der scheint jetzt neben Verbindungsproblemen auch ein großes Sicherheitsrisiko mit sich zu bringen.
Weltweit sind im Wochenende im offiziellen Blizzard-Forum und in zahlreichen Fan-Foren Berichte über angeblich gehackte Accounts aufgetaucht. Unter den Opfern ist mit einem Autor des renommierten Spiele-Portals Eurogamer auch eine sehr glaubwürdige Quelle. In den meisten Fällen ging mit dem Hack des Accounts auch eine Plünderung aller Items und des gesammelten Goldes einher.
Blizzard will Accounts wieder herstellen
Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen die Hacks mit der zwischenzeitlichen europäischen Server-Downtime am Sonntag im Zusammenhang stehen. Angeblich sollen die Server von Blizzard offline genommen worden sein, nachdem ein Angriff mittels SQL-Injection bemerkt wurde. Eine Bestätigung für diese Theorie gibt es aber bislang noch nicht.
Blizzard hat unterdessen in einem ersten Statement auf die erweiterten Sicherheitsfunktionen des Battle.net Authenticator hingewiesen und empfiehlt allen Spielern, diese zusätzliche Möglichkeit der Account-Absicherung zu nutzen. Außerdem werden Hacking-Opfer gebeten, mit Blizzard Kontakt aufzunehmen, damit der Account wieder dem Besitzer zugeführt werden kann. Im Rahmen dieser Rückführung will Blizzard sich zudem bemühen, den ursprünglichen Inventory- Zustand und Spielfortschritt des Charakters beziehungsweise der Charaktere wieder herzustellen.
Quelle: chip.de
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